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Unser gestriger Genussabend in der Kochschmiede Arnsberg war ein ganz besonderer – und leider auch ein emotionaler. Es war bereits unser dritter Genussabend und zugleich der letzte, den wir gemeinsam mit Dietmar und Angelika erleben durften. In Kürze verabschieden sich die beiden in den wohlverdienten Ruhestand.
Wie so oft wurden wir kulinarisch rundum verwöhnt: Fünf wunderbar abgestimmte Gänge, begleitet von passenden Weinen, sorgten für einen rundum gelungenen Abend in vertrauter, genussvoller Atmosphäre. Genau so, wie wir es von der Kochschmiede kennen und lieben.
Neben dem großartigen Essen blieb auch Raum für persönliche Worte. Unser Speaker Wilhelm Geldmacher bedankte sich in einer kleinen Rede bei Dietmar und Angelika und ließ dabei einige schöne Anekdoten aus gemeinsamen Zeiten Revue passieren. Für einen besonders stimmungsvollen Abschluss sorgte wie immer unser Stammtischbruder Werner Bühner, der den beiden mit einem gereimten Vortrag ein Lächeln – und sicher auch ein wenig Gänsehaut – schenkte.
Wir werden Dietmar und Angelika sehr vermissen. Für all die gemeinsamen Abende, die herzliche Gastfreundschaft und die vielen kulinarischen Highlights sagen wir von Herzen Danke – und wünschen beiden einen wunderbaren, entspannten Ruhestand.
Ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der Stammtisch der VKW fand am 26.11.2025 zum 2. Mal in Wosbergs Genusslandschaft statt. (nächster Termin: 29.04.2026)
„Wir bedanken uns bei den Wosbergs für den gelungenen Abend mit feinsten Essen und Getränken“ (Dr. Wilhelm Geldmacher).
Angelika und Dietmar WosbergDie Genusslandschaft am Steinweg 4
statt der sonst üblichen Dose wurde in den „Frosch“ gesammelt
Die Gangreihenfolge:
Vorspeise
Hauptgang Sikawild
Nachtisch
Zum Sikawild
Innerhalb der Familie der Hirsche (Cervidae) gehört der Sikahirsch (Cervus nippon), allgemein als Sikawild bezeichnet, zur Unterfamilie der Echthirsche (Cervinae). Dazu zählen auch der Rothirsch und der Damhirsch. Größere Vorkommen in freier Natur gibt es in Nordrhein-Westfalen sowie in Schleswig-Holstein und Südbaden.
Ursprünglich stammt das Sikawild aus Ostasien. Die europäischen Bestände wurden durch Aussetzung oder von aus Gattern geflüchteten Tiere begründet. Auch im Arnsberger Wald ist das Sikawild in beachtlicher Stückzahl anzutreffen. Und das sogar in unmittelbarer Nähe des Wildparks.
Interessant zu wissen: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Sikawild in einem privaten Gatter in der Nähe des Möhnesees (Neuhaus) gehalten. Bereits Mitte der 1930er Jahre entkamen Tiere durch Zäune, die durch Schneebruch beschädigt worden waren. Am Ende des 2. Weltkriegs wurde das Gehege geöffnet. Schätzungen gehen davon aus, dass auf diese Weise um die 150 Tiere in die freie Wildbahn gelangten.
Sikawild im Arnsberger Wald
Als Lebensraum bevorzugt Sikawild zusammenhängende Wälder. Sikawild zählt zu den Raufutterfressern. Sikawild frisst Gräser, Sträucher, Blätter, Feldfrüchte, Baumrinde, Knospen, Triebe und Eicheln. Es ist eine wetterfeste Wildart, die auch mit niedrigen Temperaturen im Winter gut zurechtkommt.
Sikahirsche sind deutlich kleiner als Rothirsche; die Größe entspricht etwa der der Damhirsche.
Nach dem Schützenfest in Arnsberg fand der erste Stammtisch im Juli im Cheers bei Bianca statt. Aus aktuellen Anlass, Florian und Wiebke Rechtsprecher sind das 2025/2026 Königspaar in Arnsberg, sah sich Vater/Schwiegervater Ivar veranlasst, mehrere Runden Gerstensaft und Schnaps zu spendieren. Toll, Horrido!
Am 04.06.2025 trafen sich die VKW`ler bei Noko im herrlichen Biergarten. Leider kam im Verlauf des Nachmittags heftiger Regen auf. Aber in der Gaststätte zum „Zum Alten Schloß“ war es bei Rinderwurst, Sülze und Schnitzeln aller Art auch sehr schön.
Am Freitag den 23.Mai 2025 machten sich viele der Stammtischfreunde der Vereinigten Kalkwerke individuell nach längeren Diskussionen auf in die Universitätsstadt Münster.
Treffpunkt war gegen 14:00 Uhr das Factory Hotel, das nach Umbau aus der alten Germania Brauerei entstanden ist.
Alte Germania Brauerei
Bevor ich weiter vom Ausflug berichte, ein ganz kurzer Abriss zur Geschichte von Münster.
Die Stadt Münster – münsterländisch Mönster, altsächsisch Mimigernaford, Monasterium lateinisch-, ist Sitz des Regierungsbezirks “ Münster“ in NRW.
Schätzungsweise seit dem 6. Jahrhundert lag im Bereich des Domplatzes die kleine Sachsensiedlung Mimigernaford. 793 gründete der friesische Missionar Liudger an der Furt über die Aa ein Kloster (lateinisch monasterium), das der sich hier entwickelnden Stadt ihren Namen gab. 805 wurde er zum ersten Bischof von Münster ernannt, und die Bauarbeiten zum ersten Dom wurden aufgenommen.
Aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl erhielt Münster 1170 das Stadtrecht.
Zwischen 1358 und 1454 erlangte Münster als Mitglied und ab 1494 als Ort der Hanse in Westfalen eine große Bedeutung. Davon zeugt beispielsweise der Prinzipalmarkt, dessen prächtige Kaufmannshäuser aus dieser Epoche stammen, zu einem Großteil im Zweiten Weltkrieg zerstört und vielfach vereinfacht wiederaufgebaut wurden.
1534 begann die dramatische Episode des Täuferreichs von Münster Sie gipfelte in der Proklamation des Königreichs Zion im September 1534 durch Jan van Leiden mit sich selbst als König. Dieses Königreich hatte jedoch nur bis zum 24. Juni 1535 Bestand, als Truppen des Bischofs Franz von Waldeck die belagerte Stadt einnahmen. Die gefolterten und hingerichteten Anführer der Täufer wurden anschließend in drei eisernen Körben an der Lambertikirche zur Abschreckung aufgehängt. Die Originale der Körbe aus dem Jahre 1535 hängen dort noch immer. Das Wort Käfige ist ein Übersetzungsfehler aus dem Lateinischen.
1648 fand in Münster ein Ereignis von europäischem Rang statt. Der Westfälische Friede wurde geschlossen, mit dem der 30. jährige Krieg beendet wurde. Als „Stätte des Westfälischen Friedens“ wurde das Rathaus in Münster Mitte 2015 zum europäischen Kulturerbe bestimmt.
Nach dem Tode des letzten Fürstbischofs 1801 wurde die Stadt ein Jahr später durch den preußischen General Blücher besetzt. Dieser hat sich aber nie in Münster wohlgefühlt.
1811 schließlich wurde die Region an Frankreich unter Napoleon abgetreten . 1813 wurden die Franzosen durch preußische und russische Truppen aus der Stadt vertrieben. Seit der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress gehörte Münster ab 1815 offiziell zu Preußen und war Provinzialhauptstadt der neu gegründeten Provinz Westfalen.
Bekannt ist Münster für seine nach dem 2. Weltkrieg zu Teilen rekonstruierte historische Altstadt.
Münster ist seit 1915 eine „Großstadt“ und gehört heute mit ca. 65 000 Studenten zu den zehn größten Universitätsstädten Deutschlands. Außerdem ist Münster durch sein fahrradfreundliches Stadtbild als Fahrradstadt bekannt.
Hier einige, leider nur wenige Fotos vom schönen Ausflug: